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Jive
Der fetzige Skandaltanz der 50er Jahre
Der Jive wurde als "Jitterbug" und "Boogie-Woogie" (später auch "Bebob") um 1940 von amerikanischen Soldaten nachgebracht, in England zum Jive entwickelt und schließlich in das Turnierprogramm der Lateintänze aufgenommen.
Der Jive bringt robuste Lebensfreude zum Ausdruck. Er war der "Tobe-Tanz" der Vor-Beat-Generation, aus dem sich der Rock'n'Roll entwickelt hat. Der Jive ist ein temperamentvoller, spritziger Tanz. Die Tänzer wirken leicht und froh, unbekümmert spielen sie mit der Musik. Die Tänzer betonen mit ihren Schritten die musikalischen Akzente. Obwohl die Körper aufrecht sind, sollte zwischen Oberkörper und Beinen ein ganz leichter Winkel entstehen. Die Jiveschritte bestehen im wesentlichen aus den Elementen Rock (Wiegeschritt) und Chasse (Wechselschritt mit Rollen der Hüften).
Die Musik des Jive ist schnell, temperamentvoll und schwingend. Er steht im 4/4 Takt und wird "quick-quick"
beziehungsweise "quick-a-quick" gezählt.
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